Hautkrebsvorsorge beim Hautarzt in Frankfurt

Hautkrebs zählt zu den häufigsten Tumorerkrankungen. Es wird hierbei zwischen schwarzem Hautkrebs und hellem bzw. weißem Hautkrebs unterschieden. Der schwarzes Hautkrebs - auch malignes Melanom genannt - kommt zwar seltener vor, ist dafür aber in der Regel aggressiver. Die Tumore können überall am Körper auftreten. Weißer Hautkrebs kommt hingegen häufiger vor und streut sehr selten. Unterarten bilden hier das Spinaliom und das Basaliom. Besonders auf den so genannten Sonnenterrassen des Körpers - also den Schultern, der Nase, den Wangen sowie auf dem Kopf bzw. den Ohren tritt heller Hautkrebs auf. In beiden Fällen ist eine frühzeitige Behandlung des Tumors und dessen Vorstufen wichtig. Das jährliche Hautkrebs-Screening beim Dermatologen ist hier ein wichtiger Bestandteil der Vorsorge.

Aktinische Keratosen: Vorstufen von Hautkrebs

Eine Aktinische Keratose beschreibt eine Veränderung der Haut, aus der sich möglicherweise ein Tumor entwickeln kann. Im Rahmen des Hautkrebs-Screening in unserer Praxis in Frankfurt legen wir ein besonderes Augenmerk auf diese Veränderungen. Denn eine Entfernung von aktinischen Keratosen ist in der Regel problemlos möglich und eine potenzielle Tumorgefahr wurde so gebannt. Besonders an sonnenexponierten Orten treten die Keratosen auf. Dadurch sind besonders Personen betroffen, die viel draußen unterwegs sind - privat wie beruflich. Aktinische Keratosen lassen sich meist erfühlen, mit dem bloßen Auge sind sie oft schwer zu erkennen. Sie sind rau, braun-rötlich und schuppig. Um die Haut in diesem Bereich nicht weiter zu verletzen, arbeiten wir gerne mit der Photodynamischen Therapie (PDT), eine Methode der Lasertherapie. Diese arbeitet mit Tageslicht und macht die Hautveränderungen so unschädlich.  Mit dieser Methode lassen sich auch größere Areale behandeln.

Symptome für schwarzen und hellen Hautkrebs

Ein Basaliom wirkt oft etwas glasig bis wächsern und ist meist mit einem perlschnurartigen Rand versehen. Der Tumor blutet hin und wieder. Das Spinaliom ist oft schwer zu erkennen. Meist entsteht eine schuppige, gerötete bis bräunlich-gelbliche Veränderung der Haut. Oft ist das Areal schorfig und blutet immer wieder. Das Spinaliom ist allgemein etwas aggressiver, als das Basaliom, da es das umliegende Gewebe nach und nach zerstört.

Schwarzer Hautkrebs kann überall am Körper auftreten, daher ist das regelmäßige Absuchen des eigenen Körpers eine sinnvolle Ergänzung zum Hautkrebs-Screening beim Dermatologen. Oft ist es nicht einfach, zu erkennen, ob es sich um ein harmloses Muttermal oder einen Tumor handelt. Für eine erste Einschätzung können Sie sich an der ABCDE-Regel orientieren:

 

Hautkrebsvorsorge beim Dermatologen in Frankfurt

A = Asymmetrie (der dunkle Fleck ist asymmetrisch)

B = Begrenzung (die Ränder des Flecks können zerfasert sein)

C = Colour (die Farbe ist unregelmäßig/fleckig)

D = Durchmesser (der Fleck ist größer als zwei Millimeter)

E = Erhabenheit (der Fleck ist spürbar erhaben)

Diese Punkte dienen lediglich einer ersten Einteilung und können die fachkundige Untersuchung durch einen Hautarzt keinesfalls ersetzen.

Hautkrebs-Screening: Hautkrebsvorsorge in Frankfurt

Im Rahmen des Hautkrebs-Screenings wird die gesamte Haut auf Hautveränderungen hin untersucht. Mittels eines so genannten Auflichtmikroskops können verschiedene Hautstellen untersucht werden. Falls notwendig, nehmen wir kleinste Gewebeproben, um eine mögliche Erkrankung abklären zu können.

Um die höchstmögliche Sicherheit bei der Hautkrebsvorsorge zu gewährleisten, nutzen wir in unserer Praxis die digitale Videodokumentation mittels „Foto-Finder“. Dabei werden die auffälligen Muttermale mittels eines hochauflösenden Kamerasystems bis zu 70-fach vergrößert festgehalten und auf dem Monitor analysiert.  Durch das hochklassige Untersuchungssystem erhöht sich die Treffsicherheit des Hautarztes und unnötige Operationen werden vermieden.

Sollte ein Tumor auftreten, sind wir in unserer Praxis bestens ausgerüstet, um diesen in einer - meist ambulanten - OP zu entfernen. Je nach Ausmaß des Tumors können jedoch weitere Untersuchungen notwendig werden. Dies gilt besonders, wenn der Tumor möglicherweise gestreut hat. In diesen Fällen verweisen wir vertrauensvoll an die jeweiligen Kollegen der angrenzenden Fachrichtungen.

 

Wir beraten Sie gerne ausführlich in unserer Praxis

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