Berufsdermatologie in Frankfurt: BK 5101 & BK 5103

Die Berufsdermatologie befasst sich mit Hauterkrankungen, die mit einer beruflichen Tätigkeit zusammenhängen oder sich aufgrund des Berufs verschlimmern. Vornehmlich sind hier Ekzeme und aktinische Keratosen zu nennen. Diese Erkrankungen machen den Großteil der Beschwerden aus, die von einem Berufsdermatologen untersucht werden. Als zertifizierter Berufsdermatologe untersucht Dr. med. Shab diese Hauterkrankungen in seiner Praxis in Frankfurt.

Risikogruppe Dachdecker in der Berufsdermatologie

BK 5101: Ekzeme, Dermatitis und Urtikaria

Die BK-Nr. 5101 umfasst verschiedene Hauterkrankungen, die durch äußere Ursachen entstanden sind. Dr. Shab führt hierfür eine gründliche Untersuchung durch und fertigt einen Bericht an. Typische Erkrankungen der Haut, die unter BK 5101 fallen, sind:

  • Hand- und Fußekzeme
  • Aerogene Ekzeme
  • Kontaktdermatitis
  • Urtikaria
  • Ekzeme
  • Psoriasis

Vielfach entstehen diese Beschwerden, wenn Personen beruflich in einem feuchten Milieu arbeiten oder sich häufig die Hände reinigen - etwa in der Pflege oder auch im Friseurhandwerk. Auch chemische Substanzen können Allergien und Entzündungen verursachen. Nicht zuletzt gibt es ganz individuelle Faktoren, die eine allergische oder entzündliche Reaktion auflösen können. Dazu zählen etwa Tierhaare, Naturlatex, Mehle, verschiedene Hölzer, aber auch schlicht Hitze und Kälte.

BK 5103: Hautkrebs und dessen Vorstufen

Die Aufmerksamkeit für Berufe, die unter einem erhöhten Hautkrebs-Risiko arbeiten, nimmt in den letzten Jahren immer weiter zu. Die Vorsorge und Aufklärung wurde in vielen Bereichen ausgeweitet. Nichtsdestotrotz gibt es nach wie vor viele Hautkrebs-Erkrankungen, die durch das Ausüben eines bestimmten Berufs ausgelöst werden. Risikogruppen sind vor allem Berufszweige, die über einen langen Zeitraum hinweg UV-Licht ausgesetzt sind. Dazu zählen etwa:

  • Beschäftige des Landschafts- und Gartenbaus
  • Dachdecker
  • Bauarbeiter
  • Personen, die beruflich in Ländern mit einer hohen UV-Strahlung unterwegs sind

Heller Hautkrebs als Berufskrankheit: Aktinische Keratose & Plattenepithelkarzinom

Vor allem heller Hautkrebs tritt in den letzten Jahren bei den oben genannten Berufsgruppen vermehrt auf. An den sonnenexponierten Arealen (Gesicht, Schulter, Hände, Arme, Ohren und die Kopfhaut im Bereich des Scheitels) treten zunächst multiple Aktinische Keratosen auf. Diese bilden eine Vorstufe zum eigentlich hellen Hautkrebs. Sie zeichnen sich durch rotbraune, raue und schuppige Bereiche aus.

Wird die aktinische Keratose nicht behandelt, kann sie in ein Plattenepithelkarzinom übergehen. Das Plattenepithelkarzinom zeigt sich als verhorntes Knötchen und ist erhaben. Manchmal blutet der Tumor ein wenig und die Haut entzündet sich etwa durch Bakterien. Eine frühzeitige Behandlung von Aktinischen Keratosen ist unerlässlich, um der Ausbildung eines Plattenepithelkarzinoms vorzubeugen. Das Screening beim Hautarzt ist hier ein wichtiger Schritt.

Ablauf der Untersuchung beim Berufsdermatologen

Beim Verdacht auf berufsbedingte Hautprobleme vereinbaren Sie einen Termin in unserer Praxis. Im Gespräch mit Dr. Shab geht es darum, festzustellen, wann die Beschwerden erstmalig auftreten, wann sie sich verschlimmern oder verbessern und wie sie Ihre Hauterkrankung im Arbeitsalltag behindern. Liegt vermutlich eine berufsbedingte Hauterkrankung vor, meldet Dr. Shab diese im Rahmen des Hautarztverfahrens bei der jeweiligen Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse. Sollte tatsächlich eine Berufserkrankung vorliegen, übernimmt die Unfallkasse die Kosten für die Behandlung, eine mögliche Rente sowie die Wiedereingliederung. Hautkrebs-Erkrankungen nach BK 5103 fallen nicht unter das Hautarztverfahren. Allerdings können bereits multiple aktinische Keratosen die Anerkennung als Berufskrankheit erhalten.

Gut zu wissen: Ihr Arbeitgeber muss von dem Hautarztverfahren nichts wissen.

Ziel des Hautarztverfahrens ist es, den Patienten eine bestmögliche Prävention zu bieten und eine beginnende Hauterkrankung, die aufgrund des Berufs vorliegt, nicht zu einer Berufskrankheit werden zu lassen. Das bedeutet, dass das Hautarztverfahren noch keine Anerkennung der Beschwerden als Berufskrankheit darstellt. Diese Entscheidung liegt bei den jeweiligen Unfallversicherungen.

Prävention von Berufskrankheiten

Unabhängig davon, ob die Unfallversicherung Ihre Erkrankung als Berufskrankheit einschätzt, erhalten Betroffene bereits medizinische Hilfe. Ziel ist es immer, Patienten die Möglichkeit zu geben, ihren Beruf auch weiterhin auszuüben. So werden etwa abhängig vom Schweregrad der Erkrankung folgende Maßnahmen ergriffen:

  • Ambulante Behandlung im Rahmen der Berufsdermatologie
  • Hautschutzseminare
  • Betriebsberatungen
  • in schweren Fällen: 3-wöchige stationäre Behandlung

Auch nach einer 3-wöchigen Arbeitskarenz erhalten Betroffene weiterhin intensive medizinische Betreuung.

In seiner Praxis in Frankfurt berät und behandelt Dr. med. Shab Patienten im Rahmen der Berufsdermatologie, leitet gegebenenfalls ein Hautarztverfahren ein und stellt auch Gutachten bei verschiedenen Erkrankungen der Haut aus. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Wir beraten Sie gerne ausführlich in unserer Praxis

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