Übermässiges Schwitzen (Hyperhidrosis)

Was ist Hyperhidrosis?
Ca. 3 % der Menschen in Deutschland leiden unter dem vermehrten Schwitzen (der sogenannten Hyperhidrose), bei der der Körper unabhängig von Wärme oder Kälte, Tages- oder Jahreszeit übermäßig und unkontrollierbar viel Schweiß produziert.

Örtlich begrenzt tritt die Hyperhidrose hauptsächlich an den Handinnenflächen (Schweißhände) und in den Axillen (Achselhöhlen) auf.

Was übermäßigen Schweiß darstellt, ist vor allem vom Leidensdruck des Betroffenen abhängig.

übermässiges schwitzen
1.) Botoxbehandlung gegen Schwitzen

Botox ist in Deutschland als Arzneimittel zur Behandlung übermäßigen Schwitzens (Hyperhidrose) zugelassen. Unsere Ärzte sind speziell für die Behandlung gegen Hyperhidrose ausgebildet. Dabei wird das Arzneimittel in feinster Dosis genau in die Schweißzone gespritzt. Ihre Haut bleibt trocken, kann sich erholen und Ihnen im Alltag mehr Sicherheit in der Öffentlichkeit geben.

Wie wirkt Botox bei übermäßigen Schwitzen?

Übermäßiges Schwitzen beeinflusst Ihre Lebensqualität erheblich. Insbesondere Stirn, Achselhöhlen und Hände sind oft betroffen. Botulinumtoxin ist ein Wirkstoff, der die Freisetzung des nervlichen Botenstoffs und damit Ihre Schweißüberanregung ruhig stellen kann. Dadurch wird direkt an der von Ihnen gewünschten Körperstelle mehrere Monate lang übermäßiges Schwitzen gestoppt. Diese Behandlungsmethode wird genau auf Ihre Wünsche eingestellt.

Wann und wie lange wirkt Botox?


Die Wirkung der Behandlung baut sich stetig innerhalb 2 – 3 Tage auf. Danach wird Ihre Haut normal und trocken bleiben und das lästige Schwitzen wird verhindert und Sie gewinnen deutlich an Lebensqualität. Die Wirkdauer des Botox ist individuell unterschiedlich und kann bis zu einem Jahr anhalten.

2.) Operative Entfernung der axillären Schweißdrüsen

Das Schwitzareal in beiden Achselhöhlen wird zunächst mit einem wiederabwischbaren Hautstift markiert. Nach Desinfektion erhalten Sie eine örtliche Betäubung (Tumeszenzanästhesie) in die Achseln. Die Wirkung des Betäubungsmittels setzt sofort ein und hält etwa 5-6 Stunden an. In jeder Achselhöhle werden kleine Hautschnitte gesetzt. Durch diesen werden die Schweißdrüsen mit einem chirurgischen Präzisionsinstrument gelockert und anschließend entfernt. Die Hautschnitte werden mit feinen Fäden verschlossen und ein Druckverband wird angelegt. Die dabei verwendeten Fäden werden am 5.-7 Tag nach der Operation während der Kontrolluntersuchung bei uns entfernt.

Durch die speziellen kosmetischen Nahttechniken und die Erfahrung der behandelnden Ärzte werden die kleinen Narben später kaum sichtbar und das Ergebnis spürbar und dauerhaft verbessert sein.

Wir beraten Sie gerne ausführlich in unserer Praxis

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